Oberwallmenach
Zur Kirchengemeinde Oberwallmenach gehören die Filialen Lautert und Rettershain. Auch diese Orte gehören, wie Oberwallmenach selbst, zur Verbandsgemeinde Nastätten.
Seit dem Jahre 1360 gibt es in Oberwallmenach eine Kirche.
Zu dem Kirchspiel gehörten damals Niederwallmenach, Retters-
hain, Lautert und Reitzenhain.
Gemäß dem im hessischen Staatsarchiv in Marburg befindlichen Teilungsvertrag der Grafen von Katzenelnbogen (wiedergegeben in "Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Band 1) wird Oberwallmenach im Jahre 1260 erstmals erwähnt.
Weitere Recherchen förderten im Haupt- und Staatsarchiv in Wiesbaden eine Urkunde des Bistums Trier aus dem Jahre 1362 zu Tage.
Hier wird beurkundet, daß am 18.09.1361 in bzw. vor der Kirche zu Oberwallmenach anlässlich der Rekonziliation der Kirche und des Friedhofes ein Schwertkampf stattgefunden hat.
Der damalige Weihbischof von Trier, Bischof von Tramys bzw. Bischof von Adramit, (Johannes von Zazenhausen), der in Begleitung eines Ritters mit Gefolge und einigen Würdenträgern aus der näheren Umgebung seine Amtshandlung vornehmen wollte, wurde während dessen von Bewaffneten angegriffen.
Es fand ein blutiger Waffengang statt, den der Bischof glücklicherweise ungeschadet überstand. (Quelle: Seibrich, die Weihbischöfe des Bistums Trier)
Die heutige Barockkirche wurde im Jahre 1733 erbaut.





