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Blick über Niederwallmenach
Niederwallmenach ist ein kleiner Ort im Rhein-Lahnkreis mit 434 Einwohnern und gehört zur Verbandsgemeinde Nastätten. 2001 wurden wir Kreis- und Landessieger im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden, unser Dorf hat Zukunft".

Niederwallmenach liegt etwa 7 km von der Loreley entfernt, nach Wiesbaden sind es 43km, nach Koblenz 35km. 

Zur Chronik des Ortes und unserer Kirche "Johannes Baptista"
1138 wurde Niederwallmenach erstmals als „Walmelach“ urkundlich erwähnt
1411 aus „Walmelach“ wird „Wallmenach“; zusammen mit der Raubritterburg Heppenheft (1123-1481), der Nachbarsiedlung Reitzenhain, dem späteren Hof Heppenhof und dem Hof Schwall (Nastätten) bildete Wallmenach das Gericht Wallmenach, war dem Amt Reichenberg zugehörig und gehörte 
seit 1416 zur Niedergrafschaft Katzenellnbogen
1479 stirbt der letzte Graf von Katzenellnbogen Philipp II, der Ort fällt an den Landgrafen Heinrich III von Hessen 
(ständige Wechsel folgten:1806 - 1813 steht der Ort unter französischer Verwaltung1813 – 1815 gehört der Ort wieder zu Hessen,1815 - 1816 zu Preußen,1816 – 1866 zu Nassau, danach wieder zu Preußen)
1590 wird zum ersten Mal „Niederwallmenach“ erwähnt ; in Niederwallmenach entstand eine kleine Kapelle
Die Kirchengemeinde Niederwallmenach gehörte als Filial zur Kirche in Oberwallmenach, Aufzeichnungen in Oberwallmenach gehen bis ins Jahr 1568 zurück.
1591 die Kapelle erhält ihre kleine Glocke, die „Vater unser Glocke“
1630 – 35 schwedischer Krieg, die Kapelle wird baufällig
17.04.1717 Beginn des Baus einer Kirche an der Stelle der alten Kapelle aus eigenen Mitteln der Gemeinde
08.02.1719 die Kirche zu Niederwallmenach ist fertiggestellt!
1729 die Kirche erhält eine 2., 259 Pfund schwere Glocke
1731 Kauf des „Schäferschen Gutes“ und Umbau zu einem Pfarrhaus
1750 die Kirche bekommt eine Orgel, gebaut von der Fa. Schöler, auf der am 24.03.1754 das erste Mal gespielt wurde
1753 Renovierung 
1805 – 1813 Einbau eines Uhrwerkes, nicht genau datierbar, bis heute noch nicht ausgetauscht 
um 1835 Beginn einer Kirchenchronik
zwischen 1870 und 1882 erneute Renovierungsarbeiten, Austausch des alten Altars, der noch eine Steinplatte trug gegen den heutigen; Anbau des Pfarrhauses
22.03.1888 die 2. Glocke springt beim Trauerläuten für Kaiser Wilhelm I entzwei
14.11.1888 Weihe der Nachfolgeglocken
1908 Umdeckung des Turmes, Erneuerung und Vergoldung des Wetterhahnes; Erneuerung der Kirche im Innenbereich
1914 – 1918 1. Weltkrieg, eine der neuen Glocken sowie die Prospektpfeifen der Orgel müssen zum Einschmelzen abgegeben werden
1934 Rundumerneuerung der Orgel durch die Firma Walker
1935 Die Kirche wird mit 2 neuen Bronzeglocken bestückt, sie erhält somit ein 4-Glocken-Geläut wofür der Glockenstuhl umgebaut wird
1942 Abgabe der 3 neuen Glocken zum Einschmelzen während des 2. Weltkrieges 
31.12.1949 Weihe der 2 neuen Glocken, mit der die Kirche wieder ein 3-Glocken-Geläut erhalten hat, das auch heute noch zu den Gottesdiensten ruft
Inschrift der Glocken:1. kleine Glocke: 15912. Glocke: O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort3. Glocke: Er ist unser -Friede
1951- 1979 mehrfache Erneuerungen der Kirche unter Pfr. Bolle: Abriss des alten Backhaus vor der Kirche
20.10.1957 Einweihung des Ehrenmals auf dem Vorplatz 
02.10.1964 Grundsteinlegung für das neue Pfarrhaus, das1966 ertiggestellt wurde 
1972 – 1979 komplette Renovierung der Kirche
1977 Freilegung der Bauernmalereien, die 5 mal überstrichen waren
Wiedereinführung des 11-Uhr-Läutens Stiftung eines Taufbeckens durch die Ortsgemeinde 
1982 Die Kirche wird unter Denkmalschutz gestellt
1985, 1999-2002 erneute Renovierungen im Gemeindehaus und in der Kirche
2001 das Taufbecken erhält einen Deckel
2006/2007 die Orgel wird saniert
2010 im Deckengewölbe werden Risse festgestellt, die Querverstrebungen müssen erneuert werden .